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INFOS ÜBER LAND UND LEUTE zu Antigua

Unberührte Strände

Eine von Palmen gesäumte, 153 km lange Küstenlinie verspricht 365 fantastische Strände – für jeden Tag des Jahres einen –
mit warmem,  kristallklarem Wasser.  Egal, ob Sie einfach nur die Seele baumeln lassen oder die vielfältigen Wassersportangebote nutzen - die teilweise kilometerlangen weißen und pinkfarbenen Strände werden Sie begeistern. Alle Strände auf Antigua und Barbuda sind öffentlich, auch die Hotelstrände. Vielleicht schaffen Sie es ja, die legendären 365 Strände zu zählen?

Vielseitige Landschaft

Während im Norden und Nordosten korallenartige Gesteinsformationen vorherrschen,
findet man im Südwesten der Insel geschwungene Hügelketten mit üppigem Regenwald auf einem fruchtbaren vulkanischen Untergrund. Hier liegt der Boggy Peak, mit 405 Metern ü.N.N. der höchste Berg Antiguas. Auf der landschaftlich interessanten Route "Fig Tree Drive" fährt man quer durch das üppige Grün. Das Inselinnere ist flach und sehr fruchtbar, die Küstenlinie ist von unzähligen romantischen Buchten und natürlichen Häfen geprägt. Die Schwesterinsel Barbuda ist eine flache, relativ trockene Koralleninsel mit langgezogenen Traumstränden. Der höchste Punkt der Insel misst 38 Meter ü.N.N..

Flora & Fauna

Die farbenprächtigen einheimischen Früchte, zum Beispiel Papayas, Mangos, Guaven, Brotfrucht und Passionsfrucht, Orangen und  Zitronen,
wetteifern mit den leuchtenden einheimischen Pflanzen, wie Flamboyant Bäumen, Hibisken, Bougainvillea oder Jacaranda Bäumen und Dutzenden weiterer tropischer Palmen-, Baum- und Blumenarten. Giftige oder gefährliche Tiere gibt es weder auf Antigua noch Barbuda. Es empfiehlt sich jedoch die Mitnahme von Mückenschutzmitteln.

Die Hauptstadt St. John´s

Die alles überragende Kathedrale St. John The Divine gilt als eine der größten Kirchen in der östlichen Karibik. Ursprünglich im Jahre 1683 aus Holz errichtet, wurde der Grundstein für die heute aus Stein gebaute Kirche 1845 gelegt. Am Südportal stehen Statuen von Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten, die angeblich von einem der napoleonischen Kriegsschiffe stammen.
Das Nationalmuseum von Antigua und Barbuda ist im alten Gerichtsgebäude aus dem Jahre 1750 untergebracht und bietet seinen Besuchern einen interessanten Einblick in die vielseitige Geschichte des Landes von der Entstehung bis hin zur Gegenwart. An der Einfahrt zum Hafen liegt das von den Engländern erbaute Fort James, eine der best erhaltensten der insgesamt 40 aus der Kolonialzeit stammenden Befestigungsanlagen auf Antigua. Der Markt, nahe dem Hafen, bietet neben frischem Obst und Gemüse auch Fisch und Fleisch und ist besonders am geschäftigen Samstagmorgen einen Besuch wert. Die beiden Einkaufszentren Heritage Quay und Redcliffe Quay am Kreuzfahrthafen sind zwei Geschäfts- und Unterhaltungskomplexe mit mehr als 60 Läden, in denen zollfrei eingekauft werden kann. Neben etlichen Restaurants findet man hier unter anderem auch ein Hotel, eine Freilichtbühne und ein Casino.

English Harbour & Nelsons Dockyard


English Harbour ist ein besonders imposanter Naturhafen, an der Südspitze Antiguas gelegen. Dient er heute als exklusiver und stark frequentierter Yachthafen, war er im 18. und 19. Jahrhundert der wichtigste Marinestützpunkt der Kleinen Antillen und Heimat des bekannten englischen Admirals Lord Nelson. Seine Flottenbasis, Nelson's Dockyard, ist heute ein Freilichtmuseum, das unter anderem Einblicke in das ehemalige Wohnhaus des Admirals sowie die Werft und ehemalige militärische Einrichtungen gewährt. Hoch über English Harbour liegt Shirley Heights, eine ehemalige Befestigungsanlage, die einen atemberaubenden Blick über English Harbour bietet. Jeden Sonntagnachmittag und -abend, im Winterhalbjahr auch am Donnerstag, treffen sich hier Einheimische und Touristen zu einem leckeren Barbecue mit Steelband- und Reggaemusik. Im nahe gelegenen "Interpretation Center" kann man unter anderem bei einer deutschsprachigen Multivisionsschau die Geschichte von Antigua und Barbuda Revue passieren lassen.

Betty´s Hope


Benannt nach der Tochter des Gründers, lässt die einzige restaurierte Zuckerwindmühle der Karibik Erinnerung an die vor allem im 18. und 19. Jahrhundert blühende Zuckerindustrie und die damit verbundene Sklaverei wieder wach werden. Ein kleines Museum stellt die Geschichte der Plantage dar.




Barbuda


Die Schwesterinsel Barbuda, circa 40 km nördlich von Antigua gelegen, kann täglich per Flugzeug oder Fähre erreicht werden.

Barbuda ist vor allem bekannt durch seine herrlichen, menschenleeren, weißen und teilweise pinkfarbenen Sandstrände. Der längste misst 27 km. Auf der ruhigen, gemütlichen Insel leben nur circa 1.500 Einwohner, die meisten in der Inselhauptstadt Codrington. Es gibt nur drei Hotels auf Barbuda - The Beach House, Coco Point Lodge und den K-Club, ferner einige kleine privat geführte Gästehäuser und Pensionen. Des Weiteren findet man hier ein einzigartiges Fregattvogel-Schutzreservat, das in einer von Mangroven durchzogenen Lagune liegt. Tausende von Fregattvögeln, deren Flügel eine Spannbreite von bis zu zwei Metern erreichen, können hier aus nächster Nähe beobachtet werden.  Das Innere der Insel ist aufgrund seines Wildreichtums ein beliebtes Jagdgebiet. Rund um Codrington können Ruinen der alten Festungen aus der kolonialen Vergangenheit besichtigt werden. Besonders bekannt ist der Martello Tower, ein ehemaliger Aussichtsturm zur Erspähung herannahender feindlicher Schiffe. Besonders interessant sind auch die Höhlen im nördlichen Inselteil, die Spuren der indianischen Urbevölkerung beherbergen.



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