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INFOS ÜBER LAND UND LEUTE zu Jamaika

Jamaika gilt als eine der grünsten Inseln der Karibik Auf dem Inselstaat, dessen Fläche gerade einmal der Hälfte von Hessen entspricht, sind rund 3.000 Pflanzenarten nachgewiesen. Rund ein Drittel der Pflanzen kommen einzig auf Jamaika vor, ebenso wie die Mehrzahl der Palmen. Nicht zu vergessen die über 130 Schmetterlings- und 100 Vogelarten. Überall grünt, blüht und gedeiht es im Überfluss. Zuckerrohrfelder und Orangenplantagen wechseln sich mit Hibiskus, Orchideen ,Bougainvilla, Ingwerlilien, Bambuswäldchen, Brotfrucht-, Kakao- und Mangobäumen ab.

Küste bei Montego Bay
Nicht minder abwechslungsreich zeigt sich die Geografie. Weit gefehlt, wer einzig an traumhafte Strände denkt. Es gibt 120 Flüsse und Flüsschen, herrliche Täler, tropische Regenwälder, verkarstete Kalksteinplateaus und die berühmten Blue Mountains, die sich im Osten der Insel 2.256 Meter hoch auftürmen. Aus dieser Gegend stammt der berühmte Blue-Mountain-Kaffee, den die Jamaikaner - und nicht nur die! - für den besten der Welt halten.

Lage
Jamaika ist die drittgrößte Insel der Großen Antillen. Sie liegt 145 Kilometer südlich von Kuba und 160 Kilometer westlich von Hispaniola mit Haiti und der Dominikanische Republik. Das mittelamerikanische Festland ist 635 Kilometer von der Westspitze entfernt. Bei einer Länge von 235 Kilometern und einer Breite zwischen 35 und 82 Kilometern nimmt die Hauptinsel eine Fläche von 10.991 Quadratkilometern ein.
Entstehung der Insel
Die Karibik ist eine der geologisch komplexesten Regionen der Welt. Viele Details der Entstehung Jamaikas sind unbekannt . Die verbreiteste Theorie geht davon aus, dass sich der westliche Teil Jamaikas und die Blue Mountains im Osten in verschiedenen Regionen entwickelt haben und erst vor etwa acht Millionen Jahren zusammentrafen.

Wichtige Städte


Kingston/ Spanish Town

Kingston befindet sich an der südöstlichen Küste der Insel. Es ist die Hauptstadt Jamaicas und gleichzeitig die größte englischsprachige Stadt in der Karibik mit rund 700000 Einwohnern, fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung lebt hier. Die am siebtgrößten natürlichen Hafen der Welt gelegene Stadt ist bekannt für ihr vielfältiges Kunst- und Kulturangebot und wird als die Heimat des Reggae bezeichnet. Neben allen Regierungseinrichtungen befinden sich hier die größte Universität und der größte Flughafen der Insel. Kingston hat, besonders seit Beginn der 1990er-Jahre, große Kriminalitätsprobleme.
Nur rund 21 km westlich von Kingston liegt Spanish Town, Jamaicas erste und über 300-jährige Hauptstadt. Die Stadt ist Zentrum eines Anbaugebietes für Bananen und Zuckerrohr.

Montego Bay

Im Nordwesten, ganz in der Nähe des Punktes, an dem Christoph Kolumbus als erster Europäer die Insel betrat, liegt Montego Bay. Die 84000 Einwohner zählende Stadt ist Touristenziel und wichtiger Exporthafen. In der Nähe befindet sich der zweite internationale Flughafen der Insel. Hier begann um 1900 der Tourismus auf der Insel.Die ersten Besucher kamen nach Montego Bay, um in den Heilwassern von Doctor's Cave Beach zu baden. Montego Bay hat die meisten Hotels und Unterkünfte in Jamaica.

Negril

Negril, der Ferienort an der westlichen Spitze der Insel, erstreckt sich von Bloody Bay bis zum Leuchtturm von Negril Der Ort hat einen 11 km langen Strand, der zu den besten der Welt zählt. In Negril herrscht eine lockere Atmosphäre und es erwartet sie ein vielfältiges Angebot an Unterkünften. Es wurde ein Gesetz hier erlassen, nach dem kein Gebäude höher als die höchste Palme gebaut werden darf.

Ocho Rios/ Runaway Bay

Ocho Rios liegt in der Mitte von Jamaicas langer Nordküste. Ähnlich wie bei Montego Bay bietet es die verschiedensten Unterkünfte und Piers für die Kreuzfahrtschiffe. Die Stadt ist bekannt für seine atemberaubenden Wasserfälle, die Plantagen, Strände und herrlichen tropischen Gärten.

Port Antonio

Port Antonio, das an der Ostküste Jamaicas liegt, hat sich das Image eines verschlafenen Fischerdorfs erhalten. Dennoch bietet der Ort Komfort und ein vielfältiges Urlaubsangebot. Die Stadt verdankt ihren frühen Wohlstand dem Bananenhandel mit den Vereinigten Staaten und England, der bis auf das Jahr 1870 zurückgeht.





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